"Ich bin im Stress!" oder "Ich bin total gestresst!"
Wie oft haben Sie diese oder ähnliche Sätze in der letzten Zeit gehört oder selbst gesagt?
Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Thema Stress sei ein Wettbewerb?
Vermeintlich hat Stress sich zu einem Modewort entwickelt. So hat sich im alltäglichen Sprachgebrauch der Stress von A bis Z ausgebreitet wie zB Arbeit stresst, Einkaufs-, Freizeit- oder Schulstress, Stress mit dem Kind bis hin zu stressigen Zeiten. Daraus ergeben sich oft gestresste Kinder und Eltern.
Das Wort Stress haben wir aus dem Englischen übernommen. Es wird mit Druck, Belastung oder Anspannung übersetzt.
Die auslösenden Faktoren von Stress sowie der Umgang damit und die Reaktion auf ihn sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Das Spektrum der Reaktionen kann von Abgeschlagenheit, Gereiztheit über, Kraftlosigkeit bis hin zu Wut und Zorn reichen.
Oft überträgt sich die Anspannung unbewusst auf andere Personen wie Partner/in und Kinder. Letztere können damit meist schlecht umgehen und es kommt gerade dann zu unangenehmen Situationen und unangemessenen Reaktionen.
Gehören Sie zu den stressgeplagten Eltern? Dann wird es Zeit sich den Spruch "In der Ruhe liegt die Kraft!" zu verinnerlichen. Lässt sich Anspannung auf das Umfeld übertragen, so müsste es sich auch mit Positivem, wie Entspanntheit und Gelassenheit genauso verhalten.
Schaffen Sie sich und Ihrer Familie genügend Freiraum und Zeit zum Entspannen, Träumen, Genießen, Spielen ...
Um in solchen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren können kleine Entspannungsübungen für Zwischendurch sehr hilfreich sein.
Viele Menschen empfinden Stress, weil für diese ein "Mangel" an Zeit herrscht.
Zwar hat die Zeit einen konstanten Verlauf, der mit Hilfe einer Uhr veranschaulicht werden kann. Trotzdem wird Zeit ganz unterschiedlich wahrgenommen.
Wie oft haben Sie sich schon bei schönen Erlebnissen gedacht: "die Zeit vergeht wie im Flug" oder bei langen Besprechungen: "die Zeit vergeht gar nicht"?
Dieses subjektive Empfinden spiegelt sich noch in weiteren Beispielen unserer Sprache wieder:
Nicht nur, dass das Empfinden von Person zu Person unterschiedlich und weiters von der Situation abhängig ist, so entwickeln wir ein Gefühl für Zeit erst im Laufe unsere Kindheit.
Damit ist auch erklärt warum vor allem ein jüngeres Kind oft nicht verstehen kann das es sich beeilen soll.