E-Learning

Die Ursprünge von E-Learning reichen schon einige Zeit zurück, denn elektronische Hilfsmittel werden schon länger eingesetzt. Denken Sie nur an die guten alten Sprachkassetten für das Erlernen einer Sprache oder Lehrvideos und Schulungsfilme. Auch das Bildungsfernsehen (Sprach- oder Mathematikkurse) war bereits "E-Learning".

Die grobe Definition für E-Learning lautet:

E-Learning ist Lernen unter Einbeziehung elektronischer Kommunikationsmittel und verschiedener Publikationsformen, indem PC, CD-Rom, DVD oder das Internet eingesetzt werden.

Wesentlich dabei ist:

  • der Lernstoff muss selbständig unter Nutzung digitaler Lernmaterialen erarbeitet werden. Dies ist "online" und "offline" möglich.
  • Lernen erfolgt aus der Distanz - es gibt keinen direkten Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden (sie befinden sich an voneinander getrennten Orten) und die Kommunikation findet meist über E-Mail und Forum zeitverzögert (asynchron) statt.
  • Oft gibt es aber keinerlei "persönliche" Unterstützung. Lernanleitungen und Hilfestellungen übernimmt dann ein Computerprogramm.

E-Learning ist also nichts anderes als eine durch neue Technologien unterstütze Form von Fernkursen.

In Wien bieten mittlerweile beinahe alle Hochschulen E-Learning an (die entsprechenden Hinweise dazu finden Sie unter den Links).

Natürlich kann ein Studium nicht komplett und ausschließlich via E-Learning absolviert werden. Dieses Service der Unis ermöglicht es jedoch, ein Studium in Betracht zu ziehen, obwohl man nicht die Zeit aufbringen kann, regelmäßig Vorlesungen und Übungen zu besuchen - sei es nun deshalb, weil die örtliche Erreichbarkeit der Hochschule nicht gegeben, oder die Freizeit nicht zu den üblichen Vorlesungszeiten vereinbar ist.

Aufgrund der vorgenannten Voraussetzungen ist es natürlich - zumindest zurzeit - nicht möglich, jedes Studium mit Hilfe von E-Learning zu absolvieren. Aber besonders die theorielastigen Studien wie zB Jus oder Handelswissenschaften eignen sich sehr gut dazu.