Wichtig!

Scheuen Sie sich nicht mit einem Arzt Ihres Vertrauens zB dem Kinderarzt zu sprechen.

Depressionen

Bereits 0,4 bis 2,5% aller Kinder leiden an Depressionen. Buben sind gleich häufig wie Mädchen davon betroffen.

Bei Jugendlichen steigt die Zahl bereits auf 15 bis 20% und erreicht damit sowohl in Häufigkeit als auch in der Geschlechteraufteilung jene der Erwachsenen (2/3 weiblich, 1/3 männlich).

Erste Anzeichen

"Ein- bis Dreijährige wirken traurig mit ausdrucksarmen Gesicht, sind irritierbar und haben ein gestörtes Schlaf- und Essverhalten" (Prof. Max Friedrich). Exzessives Daumenlutschen, auffälliges Spielverhalten und reduzierte Fantasie und Kreativität können weitere Anzeichen sein.

Bei den bis 6-Jährigen kommen noch Symptome wie Stimmungslabilität, gestörtes Essverhalten (verweigert die Nahrungsaufnahme oder isst exzessiv), Schlafstörungen mit Albträumen, kann sich an nichts mehr freuen, verliert soziale Kontakte zu Freunden hinzu. Ebenso können  psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Die schlimmste Auswirkung der Depression ist der Suizid, der in der Altersgruppe bis 20-Jährigen die zweithäufigste Todesursache (nach dem Unfalltod) ist.