Essstörungen lassen sich nicht durch "richtiges Essen" beheben, sondern erfordern Therapie!
Essstörungen sind psychosomatische Erkrankungen mit Suchtcharakter und sehr häufig unter Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12-30 Jahren verbreitet. Allerdings leiden mittlerweile auch Burschen und junge Männer unter dem Schlankheitswahn. Bei ihnen überwiegt jedoch der Wunsch nach "schlanken" Muskeln und Anerkennung. Erschwerend für die männlichen Betroffenen ist oftmals das Vorurteil an einer so genannten "Frauenkrankheit" zu leiden.
Soziale sowie gesellschaftliche Faktoren sind bei Essstörungen ebenso zu berücksichtigen wie psychische Störungen, die sich beispielsweise in einer Störung der eigenen Identität bzw. einem zu geringen Selbstvertrauen oder Selbstwert äußern.
Zu den krankheitsbedingten körperlichen Folgen (die bei schweren Fällen Lebensbedrohend sind), treten oft auch weitere psychische (zB Depressionen, Angststörungen) und soziale Folgen (zB Rückzug von Freunden und Familie) auf.
Die häufigsten Formen sind:
Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) werden nicht zu den Essstörungen gezählt, da sie nicht psychosomatisch bedingt sind. Meist leiden die Betroffenen unter körperlichen Beschwerden und Folgeerkrankungen.
Der Body-Maß-Index ist ein Standard der zur Beurteilung des Körpergewichts herangezogen wird.