Tod & Trauern

Schon sehr früh können Kinder bereits mit dem Tod konfrontiert werden: das geliebte Haustier stirbt, die Nachbarin, nahe Verwandte, ein Freund/eine Freundin.

Kinder von dieser Erfahrung fern zu halten und schützen zu wollen, ist der falsche Weg.

Denn  Kinder können trauern - auf ihre spezielle Art. Die Aufgabe der Erwachsenen ist, sie dabei zu unterstützen.

Wichtig ist, Kinder sofort zu informieren vor allem bei vorangegangener Krankheit, sie darauf vorzubereiten. Kinder fühlen sich sonst ausgeschlossen und allein gelassen - oft auch verantwortlich. Nur wenn sie kindgerecht mit einbezogen werden, können sie den Tod verarbeiten.

Dabei ist zu beachten: Kinder leben in der Gegenwart. Auf tiefe Trauer kann fröhliches Spielen folgen, auf bittere Tränen, heiteres Lachen. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Trauerarbeit beendet haben. Kinder verarbeiten ihre Trauer besonders gut im Spiel und bei kreativen Tätigkeiten, wie basteln, zeichnen und malen.